Obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist eine schlafbezogene Atmungsstörung, bei der es während des Schlafs wiederholt zu Atemaussetzern oder einer eingeschränkten Atmung kommen kann. Mögliche Hinweise sind unter anderem lautes Schnarchen, nicht erholsamer Schlaf, Konzentrationsprobleme oder ausgeprägte Tagesmüdigkeit. Eine sichere Diagnose sollte immer ärztlich beziehungsweise schlafmedizinisch abgeklärt werden.
In der Schlafmedizin zählt die CPAP-Therapie (Continuous Positive Airway Pressure) zu den etablierten Behandlungsformen bei obstruktiver Schlafapnoe. Dabei unterstützt ein Gerät über eine Atemmaske die nächtliche Atmung durch einen kontinuierlichen Luftdruck.
Für viele Betroffene ist die CPAP-Therapie eine wichtige medizinische Maßnahme. Gleichzeitig empfinden manche Patientinnen und Patienten die Anwendung als ungewohnt oder belastend. Genannt werden unter anderem Druckstellen, trockene Schleimhäute, Geräusche des Geräts, Bewegungseinschränkungen durch den Schlauch oder Schwierigkeiten beim Einschlafen. Auch das Schlafumfeld und das Zusammenleben mit dem Partner oder der Partnerin können dadurch beeinflusst werden.
Wer Probleme mit einer CPAP-Maske hat, sollte die Therapie nicht eigenständig verändern oder abbrechen. Sinnvoll ist eine Rücksprache mit der behandelnden Ärztin, dem behandelnden Arzt oder einem schlafmedizinischen Zentrum. Häufig können Maske, Geräteeinstellungen oder begleitende Maßnahmen individuell angepasst werden.
In den vergangenen Jahren gab es außerdem Berichte und Rückrufaktionen im Zusammenhang mit einzelnen CPAP-Geräten bestimmter Hersteller. Betroffene sollten sich bei Unsicherheit direkt an ihre Ärztin, ihren Arzt, das Schlaflabor oder den jeweiligen Geräteanbieter wenden.
Schlafumgebung und Schlafkomfort bewusst gestalten
Ein gut abgestimmtes Schlafumfeld kann dazu beitragen, den persönlichen Schlafkomfort zu verbessern. Das ganzheitliche SAMINA Schlafkonzept verbindet natürliche Materialien, ein trocken-warmes Bettklima, eine flexible Körperlagerung und individuelle Beratung zu einem mehrteiligen Schlafsystem.
Gerade bei Menschen mit schlafbezogenen Beschwerden kann es sinnvoll sein, die eigene Schlafumgebung genauer zu betrachten. Dazu gehören unter anderem die Liegeposition, die Unterstützung des Körpers, das Bettklima, die Kissenwahl und die Regelmäßigkeit des Schlaf-Wach-Rhythmus. Medizinische Diagnosen oder ärztlich verordnete Therapien werden dadurch nicht ersetzt.
Die Lokosana® Erdungsauflage ist eine ergänzende Komponente des SAMINA Schlafsystems. Sie ist für die Körpererdung während des Liegens konzipiert und kann auf Wunsch in die persönliche Schlafumgebung integriert werden. Die Anwendung sollte entsprechend den Produktinformationen erfolgen.
Ganzkörper-Schräglage als ergänzende Schlafposition
Vor rund 15 Jahren wurde das Schlafen in Ganzkörper-Schräglage im Rahmen des SAMINA Gravitas® Konzepts weiterentwickelt. Dabei wird die gesamte Liegefläche leicht geneigt, sodass der Kopfbereich höher liegt als der Fußbereich.
Beim SAMINA Gravitas® Schrägschlafen wird die gesamte Liegefläche um etwa 3,5 bis 5,5 Grad geneigt. Manche Menschen empfinden diese Schlafposition als angenehm, insbesondere bei Schnarchen, Refluxbeschwerden oder einem Druckgefühl im Kopfbereich.
Die leicht erhöhte Schlafposition wird im Zusammenhang mit Atmung, Schnarchen, Reflux und allgemeinem Schlafkomfort diskutiert. Ob und in welchem Ausmaß eine solche Schlafposition im Einzelfall geeignet ist, hängt von der persönlichen gesundheitlichen Situation ab. Bei diagnostizierter Schlafapnoe sollte jede Veränderung der Schlafposition oder der Schlafumgebung ärztlich begleitet werden.
Fachliche Unterstützung ist wichtig
In meinen Vorträgen und Büchern, insbesondere in meinem Buch „Einfach gesund schlafen“ (Irsiana Verlag), gehe ich ausführlich auf Schlaf, Schlafumgebung und schlafbezogene Atmungsstörungen ein.
Das SAMINA Konzept mit dem SAMINA Bettsystem, der Lokosana® Erdungsauflage und der Ganzkörper-Schräglage kann als ergänzender Ansatz zur individuellen Gestaltung der Schlafumgebung betrachtet werden.
Wer bereits eine Diagnose hat, eine CPAP-Maske nutzt, diese unregelmäßig verwendet oder nach ergänzenden Möglichkeiten sucht, sollte immer professionelle ärztliche Unterstützung und Kontrolle in Anspruch nehmen. Das eigenständige Verändern einer verordneten Therapie oder das willkürliche Schrägstellen des Bettes ist nicht zu empfehlen.
Fazit
Das SAMINA Bettsystem in Kombination mit der Ganzkörper-Schräglage kann für manche Menschen eine interessante Möglichkeit sein, die persönliche Schlafumgebung komfortabler zu gestalten. Es ersetzt jedoch keine ärztliche Diagnose, keine schlafmedizinische Abklärung und keine verordnete Therapie bei Schlafapnoe.
Patientinnen und Patienten sollten mögliche ergänzende Maßnahmen immer mit ihrer Ärztin, ihrem Arzt oder einem schlafmedizinischen Zentrum besprechen. So kann individuell geprüft werden, welche Lösung zur persönlichen Situation passt.
Interessiert?
Dann schreiben Sie mir eine E-Mail an [info@schlafcoaching.com](mailto:info@schlafcoaching.com). Gerne erhalten Sie weitere Informationen oder eine unverbindliche Beratung zum SAMINA Schlafsystem und den Möglichkeiten des Schrägschlafens.




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